Mit Gleitsichtgläsern wieder zum vollen Durchblick

Gerade ältere Menschen kennen das Problem. Waren die Augen früher noch tip top in Ordnung, lässt nun die Sehkraft so langsam nach. In Fachkreisen heißt diese Erscheinung Presbyopie. Die kommt zustanden, wenn sich die Linse nicht mehr richtig wölben kann, ihre Elastizität also schwächer wird. Sind die Augen gesund und fit, dann klappt diese Wölbung automatisch und ermöglicht es dem Menschen, klar weit und nah zu sehen. Doch im Alter lässt das Vermögen unweigerlich nach und dann benötigt man Gleitsichtgläser, um diesen Mangel auszugleichen. Sonst kann es eben passieren, dass sehr nahe gelegene Dinge nicht mehr gut gesehen werden, was dann folgt kennen viele. Man beginnt automatisch die Zeitungen oder das Buch weiter weg zu halten, um die Buchstaben noch ordentlich erkennen zu können.

Das schaut aber nicht nur ausgesprochen merkwürdig aus, es ist auch seht anstregend für die Augen und das gesamte Sehzentrum. Dadurch kommt es zu anderen Begleiterscheinungen, wie Kopfschmerzen oder Schwindel und deshalb kommen die Betroffenen um eine Brille mit entsprechenden Gleitsichtgläsern auch nicht herum. Die richtige Diagnose stellt der Augenarzt und der verschreibt einem dann auch eine Brille in der richtigen Stärke. Es gibt nämlich nicht die eine Form dieser Sehbehinderung, sondern unterschiedliche Stärken, die in Dioptrin angegeben werden. Und das kann für jedes Auge durchaus unterschiedlich sein. Deshalb ist es wichtig, die Sehstärke einzeln zu messen und dann dementsprechend eine Brille anzufertigen. In der Regel ist es so, dass die Krankenkassen Brillen mit Gleitsichtgläsern bezahlen. Allerdings ist es auch meist nicht mit dem Kauf einer Brille getan, denn im Laufe der Jahre kann sich trotzdem die Sehkraft weiter verschlechtern und dann kann es von Nöten sein, eine neue Brille mit Gleitsichtgläsern anzuschaffen. Regelmäßige Besuche beim Augenarzt sollten daher auf dem Kalender vermerkt werden, selbst wenn die Sehhilfe letztendlich nur zum Lesen oder Fernsehschauen genutzt wird.

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